Unter Wasser Ringe machen - So geht's richtig


Es sieht faszinierend aus, wenn ein Taucher mit dem Mund perfekt geformte Luftringe macht. Sie steigen zur Wasseroberfläche und werden dabei immer größer. „Ich will das auch können“, denke ich mir schon lange. Jetzt weiß ich endlich, wie es geht. Eine Anleitung.

Geübt hab ich schon viel, doch ginge es um eine Prüfung, ich hätte wohl „nicht bestanden“. Seitdem ich das erste Mal gesehen habe, dass jemand unter Wasser mit dem Mund Luftringe gen Oberfläche geschickt hat, war ich davon fasziniert.

 

Seitdem habe ich immer wieder in ruhigen Tauchgängen in einem unbeobachteten Moment die zweite Stufe aus dem Mund genommen und los geübt. Ohne Plan und daher erfolglos. Immer. Dabei ist es so einfach, wenn man ein paar wichtige Dinge beachtet.

 

Unter Wasser Ringe machen – So geht‘s:

  • Am besten legt man sich auf einer Tiefe zwischen zwei und sechs Metern flach auf den Grund, Blick nach oben. Es kann helfen, sich irgendwo festzuhalten.
  • Das Wasser um einen herum sollte nicht aufgewirbelt sein. Je ruhiger man selbst ist, desto besser.
  • Dann wird normal eingeatmet und die zweite Stufe aus dem Mund genommen. Ein Teil der Luft wird in die Backen geleitet.
  • Methode 1: Jetzt wird der Mund geöffnet und die Luft aus den Backen stoßartig wie ein Golfball ausgespuckt. Tipp: Sich dabei vorstellen, wie man mit luftgefüllten Backen „Puh“ sagt. Die Zunge bleibt bewegungslos. Danach den Mund wieder schließen! Das Ganze sollte schnell passieren. Mit etwas Glück steigt ein luftgefüllter Ring zur Oberfläche.
  • Methode 2: Manch einer schwört auf den Einsatz der Zunge: Zunge aus dem Mund strecken und während man die Luft herauslässt, steckt man die Zunge wieder in den Mund. Es geht also darum, die Luft um die Zunge herum herauszuspucken. Klingt kompliziert, sieht aber nur doof aus. Hier ein Video-Tutorial zu Methode 2 (Vorsicht, verursacht unter Umständen einen feuchten Monitor ;-)
  • Achtung: Bei beiden Methoden atmet man Luft aus, man sollte aber noch genügend übrig behalten, um die zweite Stufe freizupusten, wenn man sie wieder in den Mund nimmt.

Und jetzt die gute Nachricht: Es geht! Ich hab Methode 2 im Monte Mare Tauchzentrum  kurz getestet – und schon beim ersten Versuch einen schönen Ring hinbekommen.

 

Wenn das nicht motiviert – viel Spaß beim Üben!

 

Kennt ihr weitere Tricks? Hat die Anleitung euch geholfen? Ihr könnt Quadrate? Hinterlasst einen Kommentar auf der dekopause-Seite bei Facebook.

 

 

 

Foto: Sebastian Bjurbom unter CC-Lizenz


Weitere Videos

 

Bei You Tube gibt es weitere Bubble-Ring Tutorials und Videos. Zum Beispiel vom „Herr der Wasserringe“, der diesen Titel nicht zu Unrecht trägt.


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