Tauchfinder Deutschalnd: Wir stellen das Buch vor, und Ihr könnt eins gewinnen!


„Mehr als diesen Begleiter im Logbuchformat braucht kein Taucher, der wissen möchte, wo sich in Deutschland ein Tauchgang lohnt.“ So steht es auf der Rückseite des TauchFinders Deutschland, von dem im Mai die vierte Auflage erschienen ist.

Wie packt man die wichtigsten Informationen über rund 250 Tauchplätze in Deutschland in nur knapp 90 Seiten? „Erwarten Sie viel, aber nicht zu viel“, schreiben die Autoren Arnd Petry und Klaus-Thorsten Tegge im Vorwort. Schnell wird klar: Wer einen Tauchführer erwartet, der schön zu lesen ist, viele bunte Bilder zeigt und die Tauchplätze ausführlich beschreibt, der wird in diesem Buch nicht fündig. Dennoch hat der TauchFinder die wichtigsten Informationen zu bieten, die man als Taucher benötigt.

 

Im TauchFinder gibt es zu jedem Gewässer eine kurze Beschreibung, nützliche Fakten und Kontaktmöglichkeiten. Und: Nach dem Motto „Easy D(r)iving“ ist jeder Tauchspot mit GPS-Koordinaten versehen, die eine punktgenaue Anfahrt ermöglichen. Enthalten sind auch zwei „Specials“: Tauchen auf Helgoland und Wracktauchen in der Ostsee.

 

Einführung „Tauchen in Deutschland“

 

Das Buch startet mit einer Einführung „Tauchen in Deutschland“, die vor allem die überraschende Vielfalt an Tauchmöglichkeiten in Deutschland aufzeigt:

  • natürliche Seen
  • Ruinen, Boots- und Flugzeugwracks
  • Steilwände
  • Steinbrüche
  • Talsperren mit den Grundmauern untergegangener Dörfer und Brücken
  • Tagebaugruben und Bergwerkstollen
  • Unterwasser-Wälder und
  • Flusstauchen.

Obwohl das Buch einen eher nüchternen Überblick bietet, ist in diesem Kapitel die Begeisterung der Autoren über das Tauchen in Deutschland spürbar. Arnd Petry und Klaus-Thorsten Tegge haben 20 beziehungsweise 30 Jahre Taucherfahrung auf dem Buckel.

 

Tauchbestimmungen

 

Im zweiten Kapitel werden Tauchregelungen behandelt. Als Fazit des Kapitels gilt: Taucher müssen sich an jedem Tauchplatz aufs Neue über die Bestimmungen informieren, denn das Regelwerk ist kaum durchschaubar und uneinheitlich. Trotzdem ist es interessant, ein Stück weit hinter die Kulissen der Tauchbestimmungen zu blicken.

 

Die 250 Tauchplätze

 

Auf nur 68 Seiten werden anschließend die rund 250 Tauchplätze vorgestellt. Fotos werden nur wenige gezeigt und die meisten sind schwarz-weiß. Folgende Informationen gibt es zusätzlich zu den kurzen Beschreibungen zu (fast) allen Gewässern:

  • Tiefenangabe (wobei hier manchmal die Maximaltiefe des Sees und manchmal die Tauchplatz-Tiefe angegeben ist)
  • Angaben zu Flora und Fauna
  • Sichtweite
  • lokale Tauchbestimmungen
  • Öffnungszeiten, Ansprechpartner und Telefonnummern
  • Internetadressen und
  • GPS-Koordinaten, die direkt zum Parkplatz, zum Einstieg oder zum richtigen Abzweig führen.

Symbole verdeutlichen außerdem, ob die Region um das Gewässer einen Besuch wert, der Tauchplätz für Anfänger geeignet, eine (kostenpflichtige) Tauchgenehmigung erforderlich ist, ob sich das Schnorcheln lohnt und ob die Naturvielfalt besonders ausgeprägt ist.

 

Die Autoren schreiben, außer sämtlichen Steinbrüchen in Sachsen dürften „alle bedeutsamen Tauchgewässer“ in Deutschland im Buch enthalten sein. Und die Karte am Anfang des Buches zeigt deutlich: Ganz Deutschland ist abgedeckt.

 

Fazit

 

Der TauchFinder bietet für seine Kompaktheit erstaunlich viele nützliche Informationen. Der Service steht ganz weit oben: Die wichtigsten Fragen, die man sich auf der Suche nach einem Tauchplatz stellt, werden kurz beantwortet. Weiterführende Informationen sind unter den genannten Web-Adressen zu finden. Deshalb ist der TauchFinder eine handliche Alternative zu bunteren, dickeren, ausführlicheren Tauchführern.

 

Arnd Petry und Klaus-Thorsten Tegge, TauchFinder Deutschland, Books on Demand, 88 Seiten, ISBN 987-3-8370-5874-1, 4. Auflage 2012, 15 Euro / www.tauchfinder.de


Gewinnt ein Exemplar des TauchFinders!

 

Die Verlosung ist beendet. Der mit Hilfe von Random.org gezogene Gewinner wurde per E-Mail benachrichtigt. Herzlichen Glückwunsch und vielen Dank für die rege Teilnahme!


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